DatenAusgabe
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Die Preproofer 740/940 erstellen vollautomatisch beidseitig bedruckte Proofs im Acht- und Vierseitenformat. Das System basiert auf den
Proofern Epson Stylus Pro 74x0 oder 94x0.
Entsprechend können Papierbreiten von 61 cm (24’’) mit dem Modell 740 und 111 cm (44’’) mit dem Modell 940 bedruckt werden.
Datenmanagement und Ansteuerung übernimmt das Software-Paket DI-Plot.

Ist Ihre Formproof-Herstellung wirtschaftlich?
Das Herstellen von Formproofs geschieht heute meist mit manuellem Einpassen und Kleben von zwei einseitig bedruckten Bogen. Neben dem damit verbundenen erheblichen Zeitaufwand bleibt mit dem nur einseitigen Druck stets eine Bogenseite ungenutzt.
Derart manuell gefertigte Formproofs überzeugen zudem kaum durch ihre Ausführungsqualität und erschweren aufgrund der doppelten Papierdicke das Handling.

Hohe Qualität bei weniger Zeit und Kosten
Die Preproofer 740/940 räumen definitiv mit diesen Nachteilen auf. Führende Inkjet-Technologie und das einfache Konstruktionsprinzip sichern die schnelle und wirtschaftliche Herstellung doppelseitiger Proofs bei hoher
Ausgabequalität.
Zwei Epson-Printer sind auf einer stabilen Plattform übereinander angeordnet, verbunden mit einer von oben nach unten laufenden
Papierführungseinheit.
Verarbeitet wird Rollenware mit einer Kapazität von 60 Metern. Das Papier wird automatisch geschnitten. Die Systeme Preproofer 740/940 produzieren bis zu 8 Formen beidseitig bedruckt 4- bzw. 8-seitig.

 
  Einfaches Datenhandling mit DI-Plot
Angesteuert werden die neuen Preproofer 740/940 mit der mehr als tausendfach eingesetzten Proofsoftware DI-Plot.
DI-Plot übernimmt die ROOM-Daten («rip once, output many») aus praktisch jedem Workflow. Sowohl 1-Bit-Tiffs, Deltalisten, CT/LW, Dateien im Plotterformat Epson ESC/P als auch Apogee, Prinergy, Prinect, Harlequin-RIPs, etc. zählen zum Repertoire der leistungsstarken Software.
Darüber hinaus bietet DI-Plot Optionen zur Ansteuerung weiterer Ausgabesysteme und zur Berechnung von InkZone- oder CIP3-Dateien
für den Farbzonen-Preset in Offsetdruckmaschinen.

Zusatznutzen mit hohem Sparpotenzial
Die Preproofer 740/940 vereinfachen und beschleunigen die Proof-Herstellung unter kostengünstigen Bedingungen. Die vergleichsweise geringe Investition und das hohe Sparpotenzial führen meist zu einer Amortisationszeit von weniger als einem Jahr.


Schneller Druckprozess, wenig Tintenverbrauch
Die Preproofer 740 und 940 nutzen die einmaligen Stärken der MicroPiezo-Druckköpfe. Die nach dem Drop-on-demand-Prinzip funktionierende Technologie ermöglicht eine hochpräzise Steuerung der Tintentröpfchen hinsichtlich Grösse, Form und Positionierung auf dem Bedruckstoff. Dies führt einerseits zu brillanten Druckresultaten, andererseits kann dank der Möglichkeit, die Tröpfchengrösse sujetabhängig zu variieren, der Druckprozess erheblich beschleunigt und signifikant Tinte eingespart
werden. Für die Ausgabe kann innerhalb eines Auflösungsbereichs von 360 bis 720 dpi
gewählt werden.


 

Und das sind die beiden zur Zeit möglichen Konfigurationen:

Preproofer 940
• 2 x EPSON Stylus Pro 94x0
• Zuführungseinheit
• RIP-Server inkl. LCD-Display
• SoftwarePaket DI-Plot
  Preproofer 740
• 2 x EPSON Stylus Pro 74x0
• Zuführungseinheit
• RIP-Server inkl. LCD-Display
• SoftwarePaket DI-Plot



Der Workflow fliesst nicht immer...
Der Schrecken jedes Publishers: Nach dem Ripen der Daten und dem Bebildern auf Film oder Druckplatte weist die Ausgabe inhaltliche Fehler auf. Dies bedeutet nicht nur
Maschinenstillstand, unbezahlte Arbeitszeit und Materialverschwendung, sondern vor allem auch Ärger mit dem Kunden!
Dazu kommen der Aufwand für die Fehlerbeseitigung und die Frage nach der Verrechnung der Kosten. Natürlich trägt ein kompetentes Team in der DTP-Abteilung ganz entschieden zur Vermeidung solcher Flops bei. Oft stehen zudem farbfähige
Ausgabegeräte wie Farbkopierer mit PostScript-Anbindung, Thermosublimationsprinter
oder grossformatige Farbplotter zur Verfügung.

Ein Ausdruck ist keine Blaupause
Alle diese Prooflösungen weisen aber – im Vergleich zum Output auf Film oder Platte –
gravierende Nachteile auf: Sie verfügen über unterschiedliche Rip-Technologien und verarbeiten unseparierte PostScript- oder PDF-Dateien.
Die zusätzlichen Fehlerquellen sind zahllos:
Von nicht installierten Schriften über die problematische Verarbeitung von RGB-Bildern bis hin zu verschiedensten Rip-, PostScript- und PDF-Versionen.
Nicht zuletzt begünstigen die ständigen technischen Veränderungen im Publishing-Sektor das Entstehen von neuen Stolpersteinen. Kurz, es fehlt die korrekte Farbpause:
In Originalgrösse, nicht verkleinert, mit allen Druckparametern, Schnitt-, Falz- und Flattermarken, für Schrift und Inhalt verantwortlich. Für den Produzenten gilt deshalb bis heute: Nur was am Schluss aus der Druckmaschine kommt, ist wirklich verbindlich!

 
Die Technik
DI-Plot entrastert die bereits mit den für die Druckmaschine benötigten und mit Rasterweite/winkelung versehenen, separierten Dateien, fügt die Separationen zusammen und ermöglicht die Ausgabe auf Farbdruckern und Plottern.
Der Vorteil von DI-Plot liegt auf der Hand: Als Proof werden die für die Druckmaschine geripten Dateien verwendet. Mit diesem Verfahren wird eine volle, inhaltliche Übereinstimmung zwischen Proof und Druck garantiert.
Die Lösung
DI-Plot arbeitet zwischen dem PostScript-Interpreter und der Belichtungs- oder Bebilderungseinheit. DI-Plot erstellt aus den im Rip zur Ausgabe bereitstehenden, internen und hochaufgelösten Bitmap-Dateien eine digitale und farbige «Blaupause». Diese wird auf verschiedensten Ausgabesystemen
ausgegeben.
Erst wenn ein solcher Ausdruck kontrolliert und genehmigt worden ist, startet der Datenmanager – ohne nochmaligen Rip-Vorgang – die Bebilderung und vermeidet kostspielige Fehldrucke.
  Für den Drucker
DI-Plot gibt alle notwendigen Schnitt- und Falzmarken, sowie Formatkreuze und Kontrollstreifen mit aus.
Dadurch ergibt sich die Möglichkeit, auch diese wichtigen Elemente auf ihre Richtigkeit hin zu überprüfen. Dem Kunden kann – vor dem Bebildern von Druckplatte oder Film – ein vollständiges und inhaltlich verbindliches Exemplar seiner Drucksache zur Korrektur und zur Unterschrift überreicht werden.
In Abhängigkeit der eingesetzten (fünf, sechs oder mehr Druckwerke) emuliert DI-Plot zusätzlich bis zu zehn Spotfarben. Der Benutzer definiert die Farbwerte der Darstellung der zusätzlichen Farben auf dem Ausdruck oder benutzt eine Liste mit über 8000 vordefinierten Spotfarben.
 
Farbkalibrierung
DI-Plot ist CMS-fähig. Werden die ICC-Profile der eigentlichen Druckausgabe (Offset- oder Zeitungsdruckmaschine, digitales Drucksystem) eingefügt, kann dem Kunden ein Formproof vorgelegt werden, das auch in der Farbabstimmung dem endgültigen Druckergebnis entspricht.

PDF-Ausgabe und Remote-Proof
DI-Plot kann PDF-Dateien von fertig ausgeschossenen und geripten Druckformen anfertigen. Die vergleichsweise kompakten PDF-Dateien können über Netzwerk oder Web versandt werden. Der Inhalt dieser Daten bleibt völlig unverändert und lässt sich an jedem Monitor prüfen oder auf jedem lokalen Printer ausdrucken.
 


Systemumgebung und CIP3 oder CIP4/JDF
DI-Plot läuft unter dem Windows-Betriebssystem auf Intel-Rechnern. Als Ausgabegeräte eignen sich Farbdrucker und -Plotter, die über einen Windows-Druckertreiber verfügen und deren Papierformat zur entsprechenden Druckmaschine passt.
Alternativ kann DI-Plot auch diverse Bild- oder Druckerformate generieren, die sich beliebig weiterverarbeiten lassen. DI-Plot kann – gleichzeitig mit der Herstellung des Formproofs – CIP3-
oder CIP4/JDF-Dateien für den digitalen Preset erzeugen.
Die geripten Daten werden über vorhandene Netzwerkstrukturen aus dem Rip gelesen. Der PC mit DI-Plot übernimmt die Konversion der Bitmap-Daten und gibt diese auf den Farbsystemen aus.

Wirtschaftlichkeit
Durch die Verwendung von handelsüblicher Hardware und Standard-Betriebssystemen halten sich die Investitionskosten für DI-Plot in vernünftigem Rahmen. Durch die stark erhöhte
Produktionssicherheit amortisiert sich DI-Plot innerhalb weniger Wochen.


     
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